Und tschüss

In doppelter Hinsicht. Aber nein, damit meine ich nicht das Blog. So habe ich damit doch gerade erst angefangen.

Zunächst verabschiede ich mich aus Deutschland und gucke mal, was die Engländer so treiben. Auf mich wartet das Big Session Festival mit campen und allem was dazu gehört. Wenn ich aus dem Koma wieder erwacht bin, sei es vom Allllohoool oder einfach nur Schlafentzug, werde ich bestimmt darüber hier berichten.

Aber der Zeitpunkt ist bezeichnend. Gerade wenn die Linke und WASG ihre große Hochzeit feiern, mach ich mich von dannen. Tja, so kann es gehen. Denn am kommenden Wochenende endet auch meine Zeit als stellvertretende Vorsitzende der Linkspartei in Gelsenkirchen. So werde ich die Fusion aus der Ferne beobachten. Aber was kann da noch passieren?

Drei Jahre habe ich für eine starke Linke gekämpft, 10 Monate die Fusion im Vorstand mit vorbereitet, jetzt gönne ich mir eine Auszeit. Nach diesen Jahren werde ich mich hauptsächlich um die Initiative-Links kümmern aber besonders auch um mich.

So bin ich recht unbedarft in die Politik geschlittert und gebe zu, sehr viel gelernt zu haben. Nun möchte ich aber erst mal Luft schnappen und die Zeit nutzen um mich zu fragen: Wie geht es weiter? Ich habe noch Einiges an Inhalten aufzuarbeiten und zu lernen. Das werde ich in den folgenden Monaten tun. Und genau das kommt bei einer Vorstandsarbeit ein wenig zu kurz. Vorstand sein heißt verwalten, koordinieren und den “Haufen” zusammenhalten.

Das war nicht immer ganz einfach. Die Presse hat ja im März 2007 darüber berichtet. Und diese Dinge und das Konflikte lösen sind Kraftaufwendungen, die zu Lasten der inhaltlichen Arbeit gehen. Jetzt möchte ich mich wieder so richtig auf diese beziehen und mal schauen, was die (dann ehemalige) WASG und die Linke so in Gelsenkirchen und überhaupt bewerkstelligen.

Aber ich weiß, dass ich die Füße nicht lange stillhalten kann. Eine weitere Vorstandskandidatur kam wegen der o. g. Gründe für mich nicht in Frage, auch wenn ich darauf hin angesprochen wurde. Das ehrte mich natürlich sehr. Aber es wird mit uns (der Partei und mir) auch so irgendwie weitergehen. Und wer weiß, was da noch alles so drin ist.

Jetzt heißt es erst mal abfeiern beim Festival und in einigen Monaten wieder frisch am Verhandlungstisch der Partei sitzen.

See ya soon!


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Der Beitrag wurde am 14. Juni 2007 um 20:08 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Politik gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.