Zeichen auf Streik im öffentlichen Dienst

27. März 2008 um 18:29 Uhr

Was das unterbreitete Angebot der Arbeitgeber für die Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst in Zahlen bedeutet, zeigt die Pressemitteilung des NRW-Landesvorstandes DIE LINKE:

DIE LINKE. NRW zum Schlichterspruch für den öffentlichen Dienst

Edith Fröse, stellvertretende Landessprecherin DIE LINKE. NRW dazu:
“Die Zahlentrickserei soll das Minus verschleiern, längere Arbeitszeit kürzt Löhne und vernichtet Arbeitsplätze. Während die Arbeitgebervertreter dem Schlichterspruch einstimmig zugestimmt haben, lehnten die Gewerkschaftsvertreter ab.”

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Fotogalerie Ostermarsch 2008

24. März 2008 um 19:55 Uhr

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Fotogalerie “Seid laut gegen Krieg” Ostern 2008

um 19:52 Uhr

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Seid laut und demonstriert in Eiseskälte

um 19:33 Uhr

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Nun bekommt das Festival „Seid laut gegen Krieg“, welches im Rahmen des Ostermarsches stattfindet, doch Traditionscharakter. Bereits zum dritten mal fand dieses Event in Gelsenkirchen statt.

Ich weiß, wie viel Mühe sich die Organisatoren gegeben haben und alles schien letztendlich doch zu funktionieren. Nie zuvor wurden so viele Genehmigungen (bis auf eine Ausnahme) ohne Weiteres erteilt. Dann der Gau: Zwei Bands haben kurzfristig absagen müssen.

Aber pfiffig, wie die Jungs und Mädels vom Friedensforum sind, haben sie schnell noch für musikalischen Nachschub gesorgt.

Eine weitere Horrormeldung war das angekündigte Wetter. Dauerregen und Schnee bis in die Niederungen mit fiesen Temperaturen wurden angesagt.

Nachdem selbst die WAZ ein Interview mit „Die Wut“ veröffentlicht hat, sollte das Festival ein Knaller werden.

Ich fand, das war es letztendlich auch. Viele Stände wurden aufgebaut, darunter:

VVN
Die Falken
Das Friedensforum
Die Schokofront

Die Schokofront habe ich bei der Antinazi-Demo in Essen am 8.12.07 kennen gelernt. Mit Interesse habe ich zur Kenntnis genommen, dass sie sich nun auch in Gelsenkirchen gegründet haben und freue mich auf weitere interessante Veranstaltungen mit ihnen!

Zum Glück haben die Veranstalter auch an Glühwein gedacht. Zwar hielt sich der Niederschlag zunächst halbwegs in Grenzen aber es war ar…..g kalt.

Zu meiner Überraschung hat das Wetter viele Besucher nicht abhalten können, trotzdem die Nase nach draußen zu stecken. So besuchten doch etwa 400 Leute dieses Festival. Fröhlich wurde für Biernachschub gesorgt, denn der Alllohoool wärmt ja auch. Happy war ich, dass unser Meikel wieder für sein legendäres Chili sine carne gesorgt hat.

Mit diesen Nahrungskomponenten konnte man doch ein paar Stunden im Park verharren.

Besonders hervorheben möchte ich auch die Band U-Turn, welche für ihren Reggae-Sound ein wenig und kurzfristig die Vorstellung der karibischen Sonne wecken konnte.

Ich gebe zu, dass ich „Die Wut“ doch nicht mehr sehen konnte, da die Knochen dann doch durchgefroren waren und ich ein wärmeres Etablissement aufsuchte.

Mein großer Respekt gilt daher den Veranstaltern, die den ganzen Tag in dieser Kälte durchgehalten haben!!!!

Es war kaum zu glauben, dass am Morgen des Ostermarsches der Himmel blau war und die Sonne schien. Dennoch war es nicht wirklich wärmer geworden. Aber allmählich an die Temperaturen gewöhnt, machte ich mich wieder auf zum Park.

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Dort wurde, wie jedes Jahr, eine Kuchentheke mit frischem heißen Kaffee aufgestellt. Auch die VVN war wieder vor Ort und ich sah, dass zum Glück einige die gestrige Kälte überlebt haben.

Es war schön, wieder einige alte Bekannte zu treffen. Mein besonderer Gruß gilt auch Sebastian Kolkau (Seko), der sich nach seiner monumentalen Juso-Vorsitzzeit mal darüber freut, auch ein paar weiße Stellen in seinem Terminkalender zu haben.

Ebenso erfreut war ich über die Teilnahme des Grünen Vostandsvorsitzenden Wolfgang Küppers, der trotz aller Kritik an die Grünen bezüglich ihrer Friedenspolitik, seine Fahne schwenkte.

Also kann man die Grünen noch nicht ganz verloren glauben.

Gegen 11 Uhr kamen dann die Gäste aus den umliegenden Städten, welche sich per Radl an dem Ostermarsch beteiligten. Auch hier fand ich wieder einige bekannte Gesichter, mit denen ich mich sofort ins Gespräch vertiefte.

Nachdem sich die Fahrradgang mit Kaffee und Kuchen gestärkt und aufgewärmt hat, liefen wir zum Denkmal, um der Kranzniederlegung beizuwohnen.
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Ellen Diederich vom Internationalen Frauenfriedensarchiv Fasia Jansen e.V. hielt eine fesselnde Rede, die hier nachzulesen ist.

In Anbetracht dessen, dass Deutschland die USA in ihrem Irakkrieg unterstützt, das Bundeswehrmandat für Afghanistan erneuert wurde, das Leid in Burma noch immer nicht beendet ist und China Gewalt in Tibet ausübt, ist es wirklich sehr traurig, dass beim Ostermarsch nicht viele neue Gesichter zu sehen waren.

Wann werden die Menschen wach und begreifen, dass wir uns den Frieden tagtäglich erarbeiten müssen?

In Memoriam an Masa, der mich immer freundschaftlich als “linke Zecke” bezeichnete.

Stadtteilbegehung Schalke, 29. März 2008

um 18:05 Uhr

Die Linke. in der Bezirksvertretung GE-Mitte

Einladung zum Stadtteilrundgang in Schalke

Seit April letzten Jahres bin ich Mitglied der Bezirksvertretung Gelsenkirchen-Mitte. Ich nehme dieses Mandat für die Partei Die Linke. wahr. Vor den Sitzungen der Bezirksvertretung mache ich seit Herbst letzten Jahres Rundgänge durch einzelne Stadtteile. Dieses dient mir einerseits zur Vorbereitung auf die Sitzungen und andererseits zur Information über meine Arbeit in der Bezirksvertretung.

Ein wichtiger Punkt der nächsten Sitzung wird das kommende „Stadtumbauprogramm Schalke“ sein. Da kommt einiges auf und zu:

Auf über hundert Seiten ist ein Stadtteilentwicklungsplan mit Handlungskonzept vorgelegt worden, der uns die nächsten zehn Jahre beschäftigen wird. Gebäudemodernisierungen von der Fassadenerneuerung bis zur Umwidmung von Gebäuden sind geplant, an einigen Punkten wird Abriss von Gebäuden angedacht, neuer öffentlicher Raum soll entstehen. Schalke soll attraktiver werden, sein negatives Image abbauen, Bildungsstrukturen und nachbarschaftliche Aktivitäten sollen gefördert werden.

Politik und Bürger sollten sich in diesen Prozess einmischen – denn es ist unsere Stadt! Darum lade ich Sie herzlich zum Stadtteilrundgang in Schalke ein:

Samstag, den 29. März 2008 13.00 Uhr
Treffpunkt vor der Stadtbibliothek (Dauer ca. 2 Stunden)

Ihr Lothar Wickermann

Bedingungsloses Grundeinkommen: Oft gestellte Fragen

4. März 2008 um 22:01 Uhr

Der fünfte und letzte Teil meines Grundkonzeptes über das Bedingungslosen Grundeinkommens befasst sich mit den oft gestellten Fragen.

Vorangegangene Texte:

1. Geschichte des BGEs
2. Einführung ins BGE
3. BGE und Arbeit
4. Finanzierungsmöglichkeiten

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Bild von bettybraun

8. Oft gestellte Fragen

8.1. Bekommen Top-Manager, Millionäre und andere Besserverdienende auch das BGE?

Ja, auch die Manager erhalten das BGE. Der Grundsatz ist, dass jeder Mensch ohne Bedarfsprüfung den festgesetzten Satz erhält. Aber in Zeiten eines eingeführten BGEs wäre die Finanzierung von Managern mit zusätzlich etwa 950,-€ pro Monat vertretbar, wenn sie ihre Steuern auch wieder in Deutschland bezahlen werden. In Anbetracht dessen, dass eine allgemeine Verbesserung der Gesellschafts- und Binnenmarktstruktur geschaffen wird, kann dieses „Opfer“ gerne erbracht werden.

Es sollte bedacht werden, dass im Gegenzug zu dem „Zusatzeinkommen“ der Manager es keine finanziell bedingte Obdachlosigkeit und Armut mehr geben wird.

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