Parteiaustritt aus DIE LINKE
12. Januar 2009 um 21:57 UhrEinige mögen der Auffassung sein, meine Begründung über den Parteiaustritt bei „DIE LINKE“ gehört nicht in die Öffentlichkeit. Aber die Entwicklung, welche ich in den letzte vier Jahren miterleben musste, stimmt meine Haltung zum jetzigen Parteisystem als bedenklich.
So hoffte ich auf eine Möglichkeit, Demokratie mit gestalten zu können, als die WASG gegründet wurde.
Ich möchte drauf hinweisen, dass viele Menschen in Parteien äußerst bemüht sind, demokratische Verhältnisse herzustellen. Auch bei der Partei DIE LINKE. Nur ist es in Gelsenkirchen für mich nicht mehr möglich, in absehbarer Zeit eine demokratisch geführte Partei zu erkennen. Das Wegsehen des Landesvorstandes und eben auch der letzte Beschluss der Bundesschiedskommission über die Situation hier in Gelsenkirchen lassen mir keine andere Wahl, als diese Partei zu verlassen.
Dennoch vertrete ich viele Standpunkte dieser Partei und werde auch weiterhin mit vielen Inhalten sympathisieren und diese auch unterstützen. Jedoch habe ich erkannt, dass Parteiarbeit nicht meiner Vorstellung von Umsetzung politischer Inhalte entspricht. Daher sehe ich meinen zukünftigen Schwerpunkt in der Netzwerkarbeit und der themenorientierten Arbeit wie Antifaschismus und weiteres Heranführen der Menschen an die politische und gesellschaftliche Verantwortung.

