Der Staat, die Gesellschaft und die Rechten

17. Juli 2008 um 22:03 Uhr

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Noch so sehr lange beschäftige ich mich nicht mit den Inhalten des Antifaschismus´. Bisher handelte und argumentierte ich nach einem allgemein gültigen Bild, welches man durch den Geschichtsunterricht vermittelt bekommen hat. So etwas wie die Nazis darf es nicht mehr geben!

Soweit zu gut bzw. schlecht. Durch die Initiative-Links und die Zusammenarbeit mit dem Bündnis gegen Rechts setze ich mich ein wenig detaillierter mit diesem Thema auseinander. Nicht zuletzt nach der von der Friedrich-Ebert-Stiftung veröffentlichen Studie „Ein Blick in die Mitte, zur Entstehung rechtsextremer und demokratischer Einstellung in Deutschland“ bin ich hellhörig geworden,

Die derzeitige politische Ignoranz zu diesem Thema schafft den Nährboden zum aufkeimenden Faschismus. Menschen haben Existenzängste, glauben nicht mehr an unsere Demokratie und finden keinen Ausweg mehr. Nur zu gerne lauschen sie den wohlwollenden Klängen rechter Parteien, wie z.B. pro Gelsenkirchen. Argumentativ, sofern man das sagen kann, fischen rechte Parteien und Organisationen an den Knackpunkten der fehlgeschlagenen Sozialpolitik. Sie versprechen, sich gegen das eigentliche Übel einzusetzen. Das ist ganz besonders der Moscheebau und der aufkeimende Islamismus.

Woher die soziale Schieflage tatsächlich kommt wird von den Rechten schlicht weg unterschlagen. Wer empfindet Manager, die jedwede Möglichkeit auslassen, Steuern zu bezahlen, als unsozial? Da steckt viel zu viel Politik und Wirtschaftsdenken drin. Demnach ist es einfacher, sich gegen einen Moscheebau um die Ecke zu stellen. Und schon haben wir wieder einen Sozialstaat. Kling das übertrieben? So funktioniert die Strategie der Rechten.

Nun frage ich mich, wie unser Rechtssystem mit der Entwicklung der neuen Rechten umgeht?

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Kuriose Geschichten Teil 3 und ein bisken, Die unverkäufliche Speicherkarte

15. Juli 2008 um 20:32 Uhr

Nun befinde ich mich gerade in den Urlaubsvorbereitungen für meinen Italienurlaub. Dabei dachte ich, es könne ja nicht schaden, noch eine Speicherkarte für mein neues Hobby, fotografieren, käuflich zu erwerben.

Die Sonne schien, mein Einkaufszettel war lang, also ging ich in die Gelsenkirchener Innenstadt, um noch ein paar andere Dinge zu erledigen. Entgegen aller Pessimisten, die meinen, in Gelsenkirchen nicht einkaufen zu können, bin ich aber doch heute ordentlich Kohle losgeworden.

Nur bei meiner Speicherkarte hatte ich wirklich ein Problem, mein Geld loswerden zu dürfen. So versuche ich mein Kaufverhalten dahingehend zu steuern, dass ich, wenn möglich, kleine Geschäfte aufsuche. Vorzugsweise besuche ich Familienunternehmen (Metzger, Markt), Hauptsache ich komme um Großkonzerne und -ketten herum.

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London: Eine Stadt voller Überraschungen

7. Juli 2008 um 21:00 Uhr

Es war mir klar: Das wird ein anstrengendes Wochenende!!! Weil wir Flugverweigerer wegen akuter Angstzustände in unserer fünfer-Gruppe hatten, entschieden wir uns für eine Busreise nach London. In der Nacht von Freitag auf Samstag sollte es um 0:30 Uhr losgehen.

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Zuvor musste ich jedoch noch ein Abenteuer bestehen. Denn immer wenn die Zeit knapp ist, man Termine hat oder Verabredungen einhalten muss, gibt es Probleme bei der Bahn. Am Duisburger Hauptbahnhof ist die Oberleitung von einem ICE gekappt worden, was für mich hieß, dass ich kaum eine Möglichkeit hätte von der Arbeit nach Hause zu kommen. Ja nee is klar!

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Easy Jam mit Maurice Dickson und Punch ´n´Judy, 28. Juni 2008

1. Juli 2008 um 21:01 Uhr

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Endlich geht es wieder los: Die Unplugged-Konzertreihe im Consoltheater. Bei gutem Wetter sollte dieses Event zwar im Biergarten stattfinden aber an diesem Samstag war es noch zu unbeständig. Ich gebe zu, dass das Ambiente in der Kellerbar jedoch perfekt für ein solches Konzert ist.

Nachdem auch schon im letzten Jahr Easy Jam sehr erfolgreich angelaufen ist, wird diese Reihe nun wieder fortgesetzt.

Erwarten durften wir an diesem Abend Maurice Dickson, ein begnadeter Folkmusiker aus Nordirland. Auf der Insel ist er bei keinem Festival mehr wegzudenken und begeistert das Publikum mit einer virtuosen Spielweise auf seiner Gitarre. Darüber hinaus verfügt der sympathische Musiker über ein Talent die Bühne mit einer One-Man-Show so zu füllen, als wäre ein ganzes Orchester anwesend. Einfach sensationell!

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Extraschicht 2008 auf Consol

26. Juni 2008 um 20:30 Uhr

Seit acht Jahren gibt es nun „Extraschicht – Die Nacht der Industriekultur“. Und seit letztem Jahr weiß auch ich endlich, dass es sie gibt.

In diesem Jahr konnte ich es kaum erwarten, dieses Event besuchen zu dürfen. Leider findet Extraschicht nur an einem Tag statt und es ist viel zu schade, durch das Ruhrgebiet zu hetzen. Also entschied ich mich wieder für das Gelände der ehemaligen Zeche Consolidation auf der Bismarckstraße. Zwar wird von den Organisatoren ein Shuttleservice angeboten, der einen quer durch das ganze Ruhrgebiet zu den einzelnen Industriekulturstätten bringt. Jedoch bin ich der Ansicht, dass man so nicht die einzelnen Standorte genügend genießen kann. Vielleicht kann Extraschicht künftig auch von Freitags bis Sonntags angesetzt werden. Dann würde ich über das Consolgeände auch mal hinaus kommen……Aber mittlerweile hängt auch zu sehr mein Herz an dieser Kulturstätte, wo das Consoltheater, das Proberaumzentrum und die Werner Thiel Kunstinstallation angesiedelt sind.

Gegen 20 Uhr bin ich zu der Session von Chris (Klavier, Gesang), Kery (Gesang) die im Vorraum der Maschinenhalle unter dem Namen “CHANSON d´a ROCK” stattfand, hinzu gestoßen. Mit einer gekonnten Performance von Joe Cockers Version „With A Little Help From My Friends“ begeisterten die drei das Publikum. Darüber hinaus gab es noch weitere MusikerInnen, dessen Namen ich mir leider nicht merken konnte. Demnächst muss ich wirklich einen Notizblock mitnehmen. So wurde beispielsweise dieser wunderschöne Song „Nothing compares 2 U“, im Original von Prince und gecovert von Sinead o` Conner, so wunderschön von einer jungen Dame interpretiert, dass Sinead dagegen blass ausgesehen hätte. Auch der von Knorkator veröffentlichte Song „Böse“ wurde in einer nicht unwitzigen weise den Zuschauern dargeboten.

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Das Schöne ist, dass das Publikum wirklich eine Spanne von ca. 8 – 70- jährige umfasste. Kinder unterbrachen ihr Fußballspiel und hockten mit dem Ball unter dem Arm direkt vor den Interpreten und lauschten der wunderschönen Musik.

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Skandal am Flughafen in Istanbul/Türkei

21. Juni 2008 um 12:01 Uhr

Das wusste ich auch noch nicht:

Pressemitteilung DIE LINKE NRW

Ein Skandal besonderer Art ereignete sich am Flughafen Istanbul in der Türkei. Am 17.6.08 flog Welat Dag mit seinen zwei Geschwistern und Eltern in die Türkei. Der siebenjährige Welat ist am Flughafen in Istanbul von türkischen Beamten festgenommen. Grund: Er hat einen kurdischen Namen, in dem ein verbotener Buchstabe “W” vorkommt. Der Name sei in der Türkei verboten. Daraufhin wurde der Junge alleine wieder ins Flugzeug gesetzt und nach Düsseldorf zurückgeschickt. “Das ist eine Menschenrechtsverletzung schweren Grades und ein Beweis dafür, dass die Türkei noch nicht einmal die kulturellen Rechte der Kurdinnen und Kurden anerkennt.”, so Landesvorstandsmitglied Hamide Akbayir, DIE LINKE. NRW.

Hätte der Junge Walter geheissen, wäre er in der Türkei willkommen.

Die türkische Gesetzgebung verbietet bis heute die kurdische Identität. Immer noch werden jegliche Rechte der Kurdinnen und Kurden nicht anerkannt, dazu gehört die Praxis der Namensgebung in kurdisch. Wie bekannt, sind die Buchstaben W, Q, X, die im kurdischen Alphabet vorkommen, nach wie vor in der Türkei verboten. Es laufen immer noch zahlreiche Prozesse gegen die Eltern, die ihren Kindern kurdische Namen wie Newroz, Xelat,
gegeben haben.

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Rundgang durch den Rheinelbepark in Gelsenkirchen

3. Mai 2008 um 12:10 Uhr

Als Kind des Ruhrpotts ist es mir ein persönliches Bedürfnis, mehr über meine Region zu erfahren aber auch Euch daran teilhaben zu lassen. Das Ruhrgebiet bietet viel mehr als das Klischee von rauchenden Schloten, hoher Arbeitslosigkeit und grauem Alltag.

Für mich bedeutet das Ruhrgebiet Heimat, offenherzige Menschen, schöne Landschaften und Kultur. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung des Strukturwandels. Alte Zechen, Industrie, Metall und Schotter verwachsen zu einem einheitlichen Bild mit der Natur und Kunst.

Wer nicht im Ruhrgebiet wohnt, kann sich das vielleicht kaum vorstellen. Dabei möchte ich gerne behilflich sein und nach und nach meine Entdeckungstouren hier dokumentieren.

Meine neu erworbene Digitalkamera soll mich dabei begleiten.

Als erstes habe ich mir den Rheinelbepark in Gelsenkirchen Ückendorf ausgesucht. Zu erreichen ist er zu Fuß ab dem Hauptbahnhof Richtung Süden (etwa 5 Minuten Fußweg). Ist man mit der Straßenbahn unterwegs, steigt man an der Haltestelle „Wissenschaftspark“ (Linie 302) aus. Ansonsten können alle öffentlichen Verkehrsmittel genommen werden, die am Gelsenkirchener Hauptbahnhof halten.

Mit dem Auto hält man sich einfach Richtung Zubringer der A40 (Wissenschaftspark).

Wissenschaftspark:

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Fotogalerie Rheinelbepark Gelsenkirchen

um 11:21 Uhr

Aufnahmen vom 27. April 2008

Hinweis: Die Fotos dürfen mit Hinweis auf die Quelle gerne weiterverwendet werden. Sollten Änderungen vorgenommen werden, bitte ich um eine kurze Rückmeldung.

Und nun viel Spaß mit den Bildern!

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Der Weihnachtsstress

21. Dezember 2007 um 13:40 Uhr

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Quelle

Mich plagt ja schon mein schlechtes Gewissen. Themen habe ich genug, über die ich schreiben möchte aber mir fehlt im Moment die Zeit dazu. Habt ein wenig Geduld, bald werde ich wieder fleißig loslegen.

Umzugsbedingt werde ich noch ein wenig unregelmäßig schreiben. Was ziehe ich auch zu Weihnachten um….!

Aber der Internetanschluss in der neuen Wohnung sollte seit heute funktionieren. Ich werde es am Wochenende mal testen.

Im nächsten Jahr werde ich voll mit dem Thema “Bedingungsloses Grundeinkommen” durchstarten. Ich habe schon wieder viele Ideen für entsprechende Texte. Die Recherchen laufen bereits. Darüber hinaus liegen mir soziale Programme in Gelsenkirchen sehr am Herzen. Insbesondere, wenn es um Kinderarmut geht. Mit diesen Kernthemen und auch vieles mehr werden wir alle ein interessantes Jahr zu erwarten haben.

Bei meinen Lesern möchte ich mich für die lobenden und kritischen Kommentare bedanken, die mich oftmals inhaltlich weitergebracht haben.

Ich wünsche Euch ein ruhiges und schönes Weihnachtsfest ein glückliches neues Jahr und bleibt gesund!!!

Liebe Grüße
Eure Sandra

Von Kühlungsborn nach Heiligendamm

19. Oktober 2007 um 16:49 Uhr

Vielleicht ist es dem einen oder anderen treuen Besucher meines Blogs bereits aufgefallen, dass ich fast zwei Wochen nichts veröffentlicht habe. Das hatte einen guten Grund: Ich war im Urlaub.

Leider war es mir nicht vergönnt, Anfang Juni bei den G8-Protesten vor Ort aktiv zu sein. Ich musste die Urlaubsvertretung übernehmen und war damit jobmäßig gebunden. Aber in den Fernsehberichten habe ich ein wenig die Umgebung von Heiligendamm verfolgen können und war von der Landschaft sehr beeindruckt. Da mein Interesse, den Osten und auch die Bäderkultur an der Ostsee kennen zu lernen, schon länger bestand, ging es Anfang Oktober nach Kühlungsborn.

Auch nach dem Urlaub bin ich so sehr begeistert, dass ich unbedingt über die Gegend berichten muss. Das habe ich auch ein paar Leuten versprochen. Werbung für Kühlungsborn.

Verbunden mit diesem Text werde ich noch Bildergalerien veröffentlichen. Ich gebe zu, dass mir diese als Information vor der Buchung ein wenig gefehlt haben. Zwar findet man im Netz immens viele Seiten über Zimmervermittlungen aber die Fotos kommen doch irgendwie zu kurz.

Von Gelsenkirchen aus sind wir durchschnittlich ca. 5 Std. gefahren. Da die Herbstferien in NRW gerade zu Ende gingen, war bei der Hinfahrt der Stau zum Glück auf der anderen Seite. Wir hatten eine Ferienwohnung in einer Jugendstilvilla gebucht und das zu einem korrektem Preis. Im Vorfeld habe ich noch einen Haken bei der Sache gesucht ihn aber bis heute nicht gefunden. In der Tat besteht Kühlungborn nur aus Villen. Eine entsprechende Fotoauswahl findet ihr am Ende des Textes verlinkt.

Das war unser Haus

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