Ab in die Ecke oder: Zumwinkel

16. Februar 2008 um 12:19 Uhr

Wer kennt es nicht noch aus der Schulzeit: Störenfriede mussten Damals in die Ecke und sich schämen. Und da gehört Herr Zumwinkel auch hin. Ob hier Nomen gleich Omen ist?

Die Financial Times
schreibt, dass er alle Auszeichnungen und Ehrerbietungen erhalten hat, die ein Wirschaftsführender nur erhalten kann. Er hat alles erreicht, ist einer der bestbezahlten Topmanager und bekommt den Hals nicht voll.

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Quelle

Die SPD redet von den „neuen Asozialen“, vergisst aber, dass sie selbst dazu beigetragen hat, dieses Verhalten zu fördern. Während der Regierungszeit der SPD sind viele Steuergeschenke an Konzerne gemacht worden, die ich in meinem Artikel „Finanzierungsmöglichkeiten“ (bezüglich des bedingungslosen Grundeinkommens) bereits geschrieben habe:

Auszug:

Relativ beständig wird in unserem Steuersystem die Körperschaftsteuer gesenkt. 1999 betrug der Satz (vormals 45%) noch 40%, seit Januar 2001 liegt die KSt bei 25%.

Bei dem Argument, die Konzerne würden bei einer zu hohen Steuerbelastung ihren Firmensitz ins Ausland verlegen, gibt es Hinweise die zeigen, dass dies auch jetzt schon der Fall ist.

Zum Beispiel dürfen Konzerne genau die Kosten steuerlich absetzen, welche bei der Verlagerung von Fabriken und Arbeitsplätzen ins Ausland entstehen.

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Unterstützung für die Nachdenkseiten

1. Dezember 2007 um 12:59 Uhr

Bei meinen Recherchen zu Themen, über die ich euch gerne weiter informieren möchte, ist die Internetseite Nachdenkseiten von Albrecht Müller und Dr. Wolfgang Lieb nicht mehr wegzudenken.

Diese Seite schafft es, Transparenz in die Aufbereitung von Themen zu bieten. Hier wird nicht einseitig beleuchtet, sondern kritisch hinterfragt. Besonders hilfreich ist hier die Rubrik “Hinweis des Tages”. Dort werden täglich Berichte aus anderen Webseiten zusammengetragen. Der Vorteil ist, dass diese Berichte auch aus Quellen mit verschiedenen Absichten stammen. Sind die Themen neoliberal oder manipulativ geschrieben, wird entsprechend von den Nachdenkseiten kommentiert oder auf bereits geschriebene eigene Texte verwiesen. So kann der Leser genau erkennen, welche Intentionen von der sich darbietenden Medienwelt vertreten werden.

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Evonik? Schon vergessen!

13. September 2007 um 20:43 Uhr

Verbunden mit dem Börsengang will der Essener RAG-Konzern mit einem neuen Namen in die Offensive gehen. Die profitablen Sparten Chemie, Energie und Immobilien des Mischkonzerns werden in Zukunft unter diesem Namen zu finden sein.

Evonik! Was verbinden wir mit diesem Namen? Ich vergesse ihn immer wieder. Zur Erinnerung schreibe ich diesen Blogeintrag. Und wenn ich mich wieder frage: „Wie hieß der profitable Abspaltungsbereich der RAG noch mal?“, dann werde ich mir das hier noch mal ins Gedächtnis rufen.

Gespannt bin ich auf die neuen BVB-Trikots. Jetzt muss ich Thorsten nicht immer fragen, was dieses Ausrufezeichen noch mal zu bedeuten hat.

Ich glaube, mit einem logischen Marketing hat der RAG-Konzern es nicht so. Ist es nicht unklug und auch schlecht für die corporate identity Logos und Namen zu verwenden, welche die Kunden nicht in Verbindung mit dem Produkt oder dem Unternehmen bringen? Hier haben Marketingagenturen schon so einiges verbasselt.

Evonik? Wer war das noch?

Vorstandsgehälter und wo das Geld her kommt

19. August 2007 um 17:05 Uhr

Vor wenigen Tagen sind im Pressedienst der Hans Böckler Stiftung die Bezüge der Vorstandsvorsitzenden der 30 größten, im DAX notierten, Aktiengesellschaften für das Jahr 2006 ausgewertet worden. Dort wird erwähnt, dass die durchschnittliche Vergütung im Vergleich zum Jahr 2005 von 3,9 Mio. Euro auf 5,1 Mio. Euro gestiegen ist.

Zum Teil hängt diese Erhöhung mit den erstmalig ausgewiesenen Pensionslasten der Spitzenmanager zusammen. Daher sind die Zahlen von 2005 und 2006 nicht uneingeschränkt vergleichbar. Dennoch halte ich es für interessant, die ersten 15 höchsten Vorstandsbezüge hier darzustellen. Im Zuge dessen liste ich im Folgenden auf, wie einige Firmen mit unseriösen Mitteln ihre Gewinne maximieren, so dass diese Gehälter auch bedient werden können.

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Shell und die DVD EUREKA

24. Juli 2007 um 21:24 Uhr

Ich weiß nicht genau, was ich erwartet habe, aber jetzt weiß ich, dass es zu viel war.

In einer der letzten Spiegelausgaben fand ich eine DVD Namens EUREKA, eine Shellproduktion. Meine Mindesterwartung belief sich darauf, dass auf eine Verbesserung der Umwelt und Lebensbedingungen bei der Ölgewinnung eingegangen wird.

Dann las ich mir das Cover der DVD durch und fand Folgendes:

“Sämtliche Rechte (z.B. Copyright, Patente, Urheber- und Markenrechte) in Bezug auf die auf dieser DVD angebotenen Informationen verbleiben bei Shell und ihren Lizenzgebern. Es ist untersagt, Informationen oder Marken von der DVD zu benutzen, zu vervielfältigen, zu verarbeiten, zu verändern, weiterzuverbreiten, zu veröffentlichen oder herunterzuladen, es sei denn, es gehört zum gewöhnlichen Gebrauch der DVD oder es ist ausdrücklich gestattet.[…]”

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