Easy Jam geht wieder los!

14. Juni 2008 um 13:43 Uhr

Am 28.06.2008 beginnt wieder die neue Reihe des Easy Jam auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Consolidation in Gelsenkirchen Bismarck. Unpluggt und mit viel musikalischem Herzblut präsentieren sich Bands aus dem Proberaumzentrum C4 und Freunde. Das Konzert beginnt um 20:30 Uhr, weitere Informationen erhaltet Ihr beim Consoltheater.

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Zum Auftakt können wir Punch ´n Judy hören und sehen, die wir auch bereits bei unserem Festival “Seid laut gegen Krieg” begrüßen durften. Auf ihrer Internetseite kann man folgendes nachlesen:

“Dabei spielen punch‘n‘judy mit den unterschiedlichsten Einflüssen aus Rock, Metal, Mittelalter und Folk und erschaffen den unverkennbaren Sound ihres Crossover-Folks. Geboten wird eine spektakuläre Bandbreite von verrocktem Folk, der ins Blut und in die Beine geht. “

 

Extraschicht 2008

8. Juni 2008 um 15:12 Uhr

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Am 21. Juni 2008 ist es wieder so weit! Die Extraschicht beginnt. Nachdem ich 2007 so begeistert war, dazu habe ich diesen Bericht geschrieben, ist es ein Muss wieder an diesem Event zu partizipieren.

An Orten wie Consol, dem Wissenschaftspark oder dem Nordsternpark wird auf der Industriekultur-Route gefeiert. Aber auch in Essen, Oberhausen, Duisburg und anderen Städten wird was los sein.

Schaut einfach mal in das Programm und findet heraus, was Ihr am liebsten unternehmen wollt. Für Unentschlossene gibt es den Shuttleservice, der Euch von einem Ort zum anderen bringt.

Alleine weil ich dem Proberaumzentrum auf Consol4, in dem viele Gelsenkircher Bands proben, verbunden bin, werde ich dort wieder mein Unwesen treiben. Hier ein Prorammauszug:

Die lange Nach der Industriekultur auf dem gesamten Consol Gelände

Im Theater: Eine Märchenwelt. Bekannte und unbekannte Geschichten werden an verschiedenen Stationen in Szene gesetzt. Tauchen Sie ab in die Consol-eigene Märchenwelt bei märchenhaften Speisen und Verführungen…

Am und im Musikprobenzentrum C4: 18:00 Uhr, 19:30 Uhr und 21:00 Uhr: “Chanson d´a Rock”: Rockgeschichte am Bechsteinflügel im Maschinenraum

Ab 22:00 Uhr generationsübergreifende Deutschrock-Party auf der Außenbühne Unplugged Lounge in der Rocklobby und 5 Etagen öffentliche Proben.

Im südlichen Maschinenhaus: Stündlich von 18 bis 2 Uhr gibt es Führungen mit Püttgeschichten und die große Dampffördermaschine in Aktion.

Im nördlichen Maschinenhaus: Kunstinstallation “Sammlung Werner Thiel”, Bergbauobjekte als Kunst gruppiert, geben den idealen Raum für eine Gedankenpause in der Hektik der Extraschicht.

Ich kann Euch nur empfehlen, geht raus ausse Bude, trinkt ein lecker Pils mit Freunden oder lernt wieder neue Kollegen kennen. Der Pott kocht am 21. Juni 2008

Seid laut und demonstriert in Eiseskälte

24. März 2008 um 19:33 Uhr

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Nun bekommt das Festival „Seid laut gegen Krieg“, welches im Rahmen des Ostermarsches stattfindet, doch Traditionscharakter. Bereits zum dritten mal fand dieses Event in Gelsenkirchen statt.

Ich weiß, wie viel Mühe sich die Organisatoren gegeben haben und alles schien letztendlich doch zu funktionieren. Nie zuvor wurden so viele Genehmigungen (bis auf eine Ausnahme) ohne Weiteres erteilt. Dann der Gau: Zwei Bands haben kurzfristig absagen müssen.

Aber pfiffig, wie die Jungs und Mädels vom Friedensforum sind, haben sie schnell noch für musikalischen Nachschub gesorgt.

Eine weitere Horrormeldung war das angekündigte Wetter. Dauerregen und Schnee bis in die Niederungen mit fiesen Temperaturen wurden angesagt.

Nachdem selbst die WAZ ein Interview mit „Die Wut“ veröffentlicht hat, sollte das Festival ein Knaller werden.

Ich fand, das war es letztendlich auch. Viele Stände wurden aufgebaut, darunter:

VVN
Die Falken
Das Friedensforum
Die Schokofront

Die Schokofront habe ich bei der Antinazi-Demo in Essen am 8.12.07 kennen gelernt. Mit Interesse habe ich zur Kenntnis genommen, dass sie sich nun auch in Gelsenkirchen gegründet haben und freue mich auf weitere interessante Veranstaltungen mit ihnen!

Zum Glück haben die Veranstalter auch an Glühwein gedacht. Zwar hielt sich der Niederschlag zunächst halbwegs in Grenzen aber es war ar…..g kalt.

Zu meiner Überraschung hat das Wetter viele Besucher nicht abhalten können, trotzdem die Nase nach draußen zu stecken. So besuchten doch etwa 400 Leute dieses Festival. Fröhlich wurde für Biernachschub gesorgt, denn der Alllohoool wärmt ja auch. Happy war ich, dass unser Meikel wieder für sein legendäres Chili sine carne gesorgt hat.

Mit diesen Nahrungskomponenten konnte man doch ein paar Stunden im Park verharren.

Besonders hervorheben möchte ich auch die Band U-Turn, welche für ihren Reggae-Sound ein wenig und kurzfristig die Vorstellung der karibischen Sonne wecken konnte.

Ich gebe zu, dass ich „Die Wut“ doch nicht mehr sehen konnte, da die Knochen dann doch durchgefroren waren und ich ein wärmeres Etablissement aufsuchte.

Mein großer Respekt gilt daher den Veranstaltern, die den ganzen Tag in dieser Kälte durchgehalten haben!!!!

Es war kaum zu glauben, dass am Morgen des Ostermarsches der Himmel blau war und die Sonne schien. Dennoch war es nicht wirklich wärmer geworden. Aber allmählich an die Temperaturen gewöhnt, machte ich mich wieder auf zum Park.

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Dort wurde, wie jedes Jahr, eine Kuchentheke mit frischem heißen Kaffee aufgestellt. Auch die VVN war wieder vor Ort und ich sah, dass zum Glück einige die gestrige Kälte überlebt haben.

Es war schön, wieder einige alte Bekannte zu treffen. Mein besonderer Gruß gilt auch Sebastian Kolkau (Seko), der sich nach seiner monumentalen Juso-Vorsitzzeit mal darüber freut, auch ein paar weiße Stellen in seinem Terminkalender zu haben.

Ebenso erfreut war ich über die Teilnahme des Grünen Vostandsvorsitzenden Wolfgang Küppers, der trotz aller Kritik an die Grünen bezüglich ihrer Friedenspolitik, seine Fahne schwenkte.

Also kann man die Grünen noch nicht ganz verloren glauben.

Gegen 11 Uhr kamen dann die Gäste aus den umliegenden Städten, welche sich per Radl an dem Ostermarsch beteiligten. Auch hier fand ich wieder einige bekannte Gesichter, mit denen ich mich sofort ins Gespräch vertiefte.

Nachdem sich die Fahrradgang mit Kaffee und Kuchen gestärkt und aufgewärmt hat, liefen wir zum Denkmal, um der Kranzniederlegung beizuwohnen.
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Ellen Diederich vom Internationalen Frauenfriedensarchiv Fasia Jansen e.V. hielt eine fesselnde Rede, die hier nachzulesen ist.

In Anbetracht dessen, dass Deutschland die USA in ihrem Irakkrieg unterstützt, das Bundeswehrmandat für Afghanistan erneuert wurde, das Leid in Burma noch immer nicht beendet ist und China Gewalt in Tibet ausübt, ist es wirklich sehr traurig, dass beim Ostermarsch nicht viele neue Gesichter zu sehen waren.

Wann werden die Menschen wach und begreifen, dass wir uns den Frieden tagtäglich erarbeiten müssen?

In Memoriam an Masa, der mich immer freundschaftlich als “linke Zecke” bezeichnete.

Seid Laut Gegen Krieg

24. Februar 2008 um 18:14 Uhr

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Es ist wieder soweit! Am 22. März 2008 findet wieder das umsonst- und draußen-Festival gegen Krieg und Faschismus statt. Veranstalter ist das Friedensforum-Gelsenkirchen. Schon in der Vergangenheit bereicherten sehr gute Bands dieses Festival. In Verbindung mit dem am Sonntag stattfindenden Ostermarsch dürfte dieses Konzert ein Ohrenschmaus sein.

Folgende Bands werden erwartet:

Punch´n´ Judy
Die Wut
Black Jack and the Dices
U-Turn
Muddy Echoes

Das Festival findet statt im Musikpavillon Gelsenkirchen-Stadtgarten, Einlass ist um 15 Uhr. Kommt vorbei, Ihr werdet es nicht bereuen!

Mehr Infos unter: Seid laut gegen Krieg

Der 11. September 2001 selbst gemacht?

13. Februar 2008 um 20:53 Uhr

Die Verschwörungstheorien zum Angriff auf das World Trade Center nehmen kein Ende. Und tatsächlich bleiben viele Fragen offen.

Das dachte sich auch die Ruhrpott-Band „Die Bandbeite“. Sie schrieben einen Song „Selbst gemacht“. Hier wird die Frage gestellt, ob es sich nicht um einen bewusst von der Amerikanischen Regierung inszenierten Angriff handeln könnte. Ich gebe zu, der Text ist nicht ohne und regt zum Nachdenken an.

Auszug aus dem Text:

Ja da war im Pentagon dieses Fünf-Meter-Loch,
in dat sich angeblich eine Boeing verkroch,
Auf die Frage, wo sind doch die Turbinen verblieben.
War die Antwort der Aufschlag tät sie pulverisieren.
Doch wie eruirt man aus dem Pulver, dem gleichen,
einwandfrei Identitäten von über 100 Leichen?
Warum zeigen sich keine Wrackteile auf dem Rasen,
Warum verbirgt dat FBI, wat die Kameras sahen?
Warum ist denn auf den veröffentlichten Kamera-Frames,
dann kein einziges Mal eine Boeing zu sehen?

Wer sich nicht vorstellen kann, zu was ein Staat fähig ist, wenn er die Wahrheit vertuschen oder ein bestimmtes Ziel erreichen will, dem sei die Satire „Wag the dog“ mit Robert De Niro und Dustin Hoffman empfohlen.

Auszug aus der Amazon-Rezession:

In der guten alten Zeit wäre der Präsident einfach einmarschiert. Dank moderner Technologie geht das Ganze aber noch sauberer. Einer hungrigen Presse ist jede Spur gut genug; bequeme Falschinformationen werden durch die neueste Täuschungsmaschinerie Hollywoods geliefert (”alles entwickelt durch den letzten James-Cameron-Film”), die Bilder und Merchandising kreiert und alles mediengerecht verpackt. Und es muss ja richtig sein, weil es im Fernsehen gezeigt wird.

Und nun möchte ich Euch das Video von Die Bandbreite mit dem Song „Selbst gemacht“ nicht vorenthalten:

Musik gegen Rechts

2. Oktober 2007 um 17:47 Uhr

Am 6.10.2007 veranstaltet das „Seid laut“ Team, bestehend aus Mitgliedern des Bündnis gegen Rechts und des Friedensforums, ein Festival von 16 – 22 Uhr im Stadtgarten Pavillon (Zeppelinallee).

Es steht erneut unter dem antifaschistischen Motto „Seid laut gegen Krieg“, um auch hier in Gelsenkirchen vielen Menschen die Möglichkeit zu geben gegen den Krieg zu protestieren und sich an den Informationsständen zu informieren.

Es werden folgende Bands spielen: „Fertigmischung“, „Worn Out“, „[Straight] Head Case“, „BTM“ und „Punsh’n Judy“.

Außerdem wird sowohl leckeres veganes Essen und genügend Getränke vorhanden sein.”

Bands:

1) “Ferti gmischung”:

2) “Worn Out”

3) “[Straight] Head Case”

4) “BTM”

5) “Punsh’n Judy”:

und hier

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Info via seidlaut

Termin: Easy Jam am 24. August 2007

11. August 2007 um 17:28 Uhr

Wie bereits in einem Bericht verarbeitet, möchte ich auf das nächste Easy Jam hinweisen.

Am 24. August 2007 ist es dann auch wieder so weit. Es lohnt sich vorbeizuschauen. Voraussichtliche Bands sind:

Rockensemble Eulenbiss, in dieser Band wird man auch wieder die markante Stimme von Kery Felske hören können, die ich in meinem vorangegangenen Bericht erwähnt habe.

Die Armen Ritter, kenne ich jetzt nicht.

Terzanfall, kenne ich auch nicht aber nachdem was ich gelesen habe, bin ich verdammt gespannt. Könnte was für mich sein.

 King´s Tonic. Kenne ich auch nicht, lass mich aber gerne überraschen.

Mehr Informationen gibt es hier.

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Easy Jam im Consoltheater vom 27.7.07

28. Juli 2007 um 17:00 Uhr

Seit meinem ersten Besuch auf dem Gelände der alten Zeche Consolidation im Juni, bin ich total begeistert von dem kulturellen Angebot, was sich uns dort bietet. Bereits zum Wochenende der Extraschicht habe ich einen Bericht geschrieben, der meine Eindrücke festhalten ließ.

In diesem Sommer gibt es auf dem Consolgelände eine Reihe, die sich Easy Jam nennt. Eigentlich war es so gedacht, dass die Biergartenatmosphäre mit Livemusik der dort ansässigen Musiker unplugged begleitet wird. Aber da das Wetter in diesem Sommer nicht so mitspielt, findet die Veranstaltung im Consoltheater statt. Einen entsprechenden Flyer findet Ihr hier.

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3. Tag Big Session Festival oder „Wie eng Spaß und Traurigkeit zusammenhängen“

21. Juni 2007 um 21:04 Uhr

Das Zelt wirkte so hell. Und furchtbar stickig war es. Hoppla, die Sonne schien auf das mit Kondenswasser durchsetze Zelt. Puh, jetzt aber schnell raus hier. Ist ja furchtbar! Aha, so sieht der Campingplatz also bei Licht aus. Das Procedere mit den Duschen, etc. kannte ich ja schon. Heute war mein megagrünes neues T-Shirt „Rock gegen Rassismus“ aus dem Initiative-Links-Shop dran, welches ich mit ebenso großem Stolz trug, wie das vom Vortag.

Diszipliniert, wie „wir“ Engländer halt so sind, wird sich brav und geduldig zum Duschen angestellt. Das gab mir genug Zeit zuzusehen, wie sich unsere Campingfreunde mit merkwürdigen Bewegungen durch den Schlamm schleppten.

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2. Tag Big Session Festival oder „Tanzen bis zum Umfallen“

20. Juni 2007 um 21:17 Uhr

Die erste Nacht haben wir also überlebt, wir sind nicht abgesoffen. Also wurde frohlockend die Dusche aufgesucht, damit man sich wieder halbwegs wie ein Mensch fühlt. Zur Feier des Tages, da die Linke ihren Fusionsparteitag hatte, zog ich mein schwarzes „Socialist“-T-Shirt an und fühlte mich priiiiima damit.

Auf dem Campinggelände stand auch ein kleiner Verkaufswagen, der (Instant-)Kaffee und Frühstück anbot. Nachdem Robert stundenlang vom Verkäufer gerufen wurde, weil sein Burger fertig war, lernte ich diesen Robert dann auch kennen und meinte nur: „Good morning, Robert!“.

So sah also jemand aus, der morgens um 8:30 Uhr einen Burger verspeist.

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