Arbeit in der Praxis: Günter Wallraff undercover bei einem Lidl-Zulieferer

3. Juni 2008 um 22:23 Uhr

Derzeit kursiert ein Name immer wieder durch die Medien: Günter Wallraff, Journalist, Aufdecker, Entdecker und Undercoveragent oder wie man ihn nennen will. Seine Methode ist ganz einfach: Er schleust sich dort ein, wo es weh tut, sammelt seine Eindrücke aus erster Hand und informiert die Öffentlichkeit. Es sind Umstände und Zustände, über welche die Betroffenen nicht zu reden vermögen, weil sie sonst Repressionen zu erwarten hätten.

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In seinem jüngsten Werk berichtet Wallraff über die Zustände bei Weinzheimer, dem exklusiven Brötchenlieferant für den Discounter Lidl. Der Artikel „Unser täglich Brötchen“, der in der Zeit erschienen ist, zeigt wieder ein mal mehr, wohin der Preisdruck der Marktführer kleinere Betriebe hinzwingen kann, so dass Moral, Anstand und auch die Menschenwürde gänzlich ausgeblendet werden.

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Trotz mehrerer Nazi-Morddrohung: Rainer Sauer weiterhin ohne Polizeischutz

29. Mai 2008 um 17:46 Uhr

Pressemitteilung

Trotz mehrerer Nazi-Morddrohungen wird dem Kreissprecher der LINKEN in Bocholt weiterhin kein Polizeischutz gewährt. Während die bundesweite Solidaritätswelle für Rainer Sauer nicht abreißt und die Solidaritätshomepage über 2500 Soli-Unterschriften gesammelt hat, interessiert sich die örtliche Kreispolizeibehörde offenbar wenig für die dramatische Situation in Bocholt. Die Gefährdungslage für Rainer Sauer sei nicht konkret, heißt es seitens der Kreispolizei. Eine gefährliche Verharmlosung der Situation, meint DIE LINKE.

Die Liste der Angriffe und Einschüchterungsversuche gegen Rainer Sauer ist lang. Neben dem Mordaufruf per Videobotschaft im Internet sind weitere Nazi-Morddrohungen bei Rainer Sauer eingegangen. So bekam Rainer Sauer einen anonymen Drohanruf, in dem ihm Waffengewalt angedroht wurde. Über diesen Anruf existiert ein Mitschnitt. Wenig später erhielt Rainer Sauer einen Drohbrief in dem ausdrücklich von der “Ausrottung aller Linken und Kommunisten” die Rede ist. Unterschrieben ist der Brief mit den Worten “Sieg Heil”.

“Müssen die Neonazis erst bewaffnet vor der Tür Rainer Sauers stehen, bevor die Polizei sich einschaltet?”, fragt die
NRW-Bundestagsabgeordnete der LINKEN, Ulla Jelpke und fügt hinzu: “Obwohl die Zahl neofaschistischer Straftaten in NRW zugenommen hat, scheinen die Behörden das Problem nicht ernst zu nehmen. Vielmehr wird versucht, das Problem herunter zu spielen und zu verharmlosen. Wenn Drohvideos, Anrufe und Briefe mit Morddrohungen nicht dazu führen, dass Rainer Sauer und seiner Familie Schutz gewährt wird, dann muss die Frage gestellt werden, ob die Behörden auf dem rechten Auge blind sind. DIE LINKE wird sich weiterhin – ob mit oder ohne Unterstützung der Behörden – jeder Form von Neofaschismus in den Weg stellen – in Bocholt, in NRW und überall.”


Ulla Jelpke, MdB
Innenpolitische Sprecherin
Fraktion DIE LINKE

Antifaschistische Solidarität mit Reiner Sauer

24. Mai 2008 um 20:13 Uhr

Reiner Sauer ist Kreissprecher der Linken in Borken. Als bekennender Antifaschist gründete er eine Bürgerinitiative, die sich am 8. September 2007 bei einer Gegendemonstration den Nazis in den Weg stellte. Diese Initiative sammelte 4.000 Unterschriften für das NPD-Verbot.

Das reizte die rechte Szene anscheinend so stark, dass sie das Haus von Sauer belagerten und mit neofaschistischer Musik beschallten. Ein Höhepunkt wurde erreicht, als Reiner Sauer Morddrohungen ausgesprochen wurden.

In einer Pressemitteilung vom 20.05.2008 der Linken heißt es:

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Die neue Rechte - Faschismus recht(s)zeitig erkennen

19. Mai 2008 um 21:37 Uhr

Vortrag & Diskussion

Mittwoch den 4. Juni 2008, 19.00 - 21.30 Uhr

Nie wieder Faschismus!“Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg” oder “Guck mal, wir haben nur noch Kopftücher hier in Gelsenkirchen” sind keine harmlosen Sprüche und weit verbreitet. Ist rechtes Denken in der Mitte der Gesellschaft angekommen?

Im Osten ist die NPD auf dem Vormarsch und im Westen etabliert sich die rechte Organisation PRO NRW. Nicht nur Skinheads in Springerstiefeln prägen heute das Erscheinungsbild, gerne wird das Palästinensertuch getragen, antifaschistische Logos leicht verändert wiedergegeben oder Parolen ausgerufen, die zunächst als links gewertet werden könnten. Rechtes Denken schleicht sich allmählich durch alle Schichten. Ein Vortrag über das Erscheinungsbild der neuen Rechten und eine Bilanz über rechte Aktivitäten, die 2007 in Gelsenkirchen stattfanden, wollen zu einer lebhaften Diskussion anregen.

Ort: die flora, Florastraße 26, 45879 Gelsenkirchen
Referenten: Paul M. Erzkamp, Dennis Seigerschmidt
Veranstalter: Bündnis gegen Rechts, Initiative-Links, Schalker Fan-Initiative und VVN BdA e. V.

Mehr Informationen bei: “die flora”

Kuriose Geschichten, Teil II: Revolte bei den Bahnfahrern

um 21:14 Uhr

Fast täglich frage ich mich, was in unserem Land noch alles passieren muss, bis dass die Bürger sich mal regen. Die Verfassung wird ignoriert, fast jeder 4. in Deutschland ist arm, die Bahn wird fast zu einem viertel privatisiert. Und das alles gegen den Willen der BürgerInnen.

Heute habe ich, so belanglos die Situation vielleicht scheinen mag, etwas erlebt, was mich aufhorchen lies.

Unsere S-Bahn stand zwischen Oberhausen und Duisburg auf den Schienen und etwa 8 Min. tat sich überhaupt nichts. Auch eine Durchsage, aus welchem Grund wir geparkt wurden, fehlte. Mir war es relativ egal, da Duisburg sowieso meine Endstation ist.

Viele Mitreisende sind jedoch auf den Anschlusszug nach Düsseldorf angewiesen, der genau am Gleis gegenüber von der S2 hält.

Noch recht verschlafen wurde ich durch einen Lärm aufmerksam, der für diese Uhrzeit auf dem Gleis recht ungewöhnlich war. Eigentlich haben die Umsteiger nach Düsseldorf noch gut 10 Minuten Zeit, ihren Anschlusszug zu erreichen, wenn die S-Bahn pünktlich ist. Durch unsere Verspätung haben wir es ganz knapp geschafft. Der Anschlusszug nach Düsseldorf rollte jedoch gerade in dem Moment an, als wir ankamen. Der Schaffner stand noch in der offenen Tür und versuchte, die Umsteiger vom Zug fern zu halten. Ja, abwimmeln wollte er den Pöbel!

Ein Geschrei und Gegröle entstand. Was würde ihm denn einfallen….er sieht doch, dass viele umsteigen müssen…..er solle unverzüglich den Zug anhalten…..!!!! Der Schaffner konnte froh sein, dass er nicht aus der Tür geschupst wurde. Mit sichtlichem Unbehagen musste er den anfahrenden Zug wieder anhalten. Denn eine absolut aufgebrachte und wütenden Menge wollte diese Situation nicht einfach so hinnehmen.

Es ist also doch möglich, solidarisch sein Recht durchzusetzen, sich der Macht zu widersetzen. Es war ein Anfang aber ich habe einen ersten kleinen Aufstand unserer BürgerInnen miterleben dürfen.

….dieser Text ist auch mit einem kleinen Augenzwinkern zu sehen…..

Leistungsgesellschaft statt Ursachenforschung

6. April 2008 um 18:25 Uhr

Kürzlich führte ich eine angeregte Diskussion über unsere Kinder, die nicht wollen, ungezogen sind und gesellschaftlich überhaupt nicht kompatibel sind.

Leider musste ich feststellen, dass die Bildzeitung, INSM und die Bertelsmannstiftung wieder ihre Arbeit „gut“ gemacht haben.

Hier ein paar Auszüge dieser Diskussion:

Diskussionspartner:

Die Schüler heutzutage können doch nichts mehr. Was lernen sie denn noch? Sie wollen doch nicht, guck sie dir doch mal an. Kein Benehmen, kein Willen zu lernen.

Ich:

Der Unterrichtsausfall an öffentlichen Schulen hat in der letzten Zeit enorm zugenommen. Bereits zu meiner Schulzeit (Abi ´91), sind sehr viele Fächer wegen Lehrermangels nicht oder geringfügig unterrichtet worden. Erdkunde wurde mir ab der 7. Klasse nicht mehr nahe gebracht und Physik hatten wir auch nur am Rande. Diese Situation hat sich für die jetzigen Schüler nicht verbessert. Es kann gar nicht das Wissen vermittelt werden, welches laut Lehrplan vermittelt werden müsste.

Dazu ein Auszug aus einem Bericht aus erziehungstrends.de

„Wie die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ in ihrer Ausgabe vom 24.9. 06 meldet, warnt der Philologenverband vor einer dramatischen Zunahme des Unterrichtsausfall an den deutschen Schulen. Die Lage könne sich bei einer Steigerung der fehlenden Lehrer von im Vorjahr 10.000 auf jetzt 14.-16.000 eklatant verschlechtern, so dass in diesem Schuljahr bis zu einer Million Unterrichtsstunden pro Woche ersatzlos ausfielen: eine erschreckend hohe Zahl, die zu einer starken Verminderung der schulischen Qualität bundesweit führt und die durch keine anderen Maßnahmen aufgefangen werden kann“.

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Arbeitsk(r)ampf im 21. Jahrhundert

4. April 2008 um 13:54 Uhr

Immer mehr rückt in die Öffentlichkeit, welchem Druck arglose Arbeitnehmer Tag täglich durch den Arbeitgeber ausgesetzt sind.

Wir erfahren über Lidl, dass hier weiterhin Gründungen von Betriebsräten mit lausigen Machenschaften unterbunden werden. Ebenso spionieren Plus, Lidl, Schlecker und viele, viele Unternehmen immer mehr ihre Mitarbeiter per Video aus.

Das Traurige ist, dies ist nicht die Ausnahme sondern bereits die Regel. Wer hat nicht schon mal Erfahrung mit Mobbing oder anderen Druckmitteln gemacht? Das Vertrauen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber marodiert stetig dahin.

Auf der anderen Seite wird uns immer wieder vorgegaukelt, dass die Arbeitslosenstatistik monatlich so hervorragend sinkt und Herr Bundeswirtschaftsminister Glos träumt gar von einer Vollbeschäftigung. Davon darf er auch weiterhin gerne träumen.

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Zeichen auf Streik im öffentlichen Dienst

27. März 2008 um 18:29 Uhr

Was das unterbreitete Angebot der Arbeitgeber für die Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst in Zahlen bedeutet, zeigt die Pressemitteilung des NRW-Landesvorstandes DIE LINKE:

DIE LINKE. NRW zum Schlichterspruch für den öffentlichen Dienst

Edith Fröse, stellvertretende Landessprecherin DIE LINKE. NRW dazu:
“Die Zahlentrickserei soll das Minus verschleiern, längere Arbeitszeit kürzt Löhne und vernichtet Arbeitsplätze. Während die Arbeitgebervertreter dem Schlichterspruch einstimmig zugestimmt haben, lehnten die Gewerkschaftsvertreter ab.”

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Seid laut und demonstriert in Eiseskälte

24. März 2008 um 19:33 Uhr

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Nun bekommt das Festival „Seid laut gegen Krieg“, welches im Rahmen des Ostermarsches stattfindet, doch Traditionscharakter. Bereits zum dritten mal fand dieses Event in Gelsenkirchen statt.

Ich weiß, wie viel Mühe sich die Organisatoren gegeben haben und alles schien letztendlich doch zu funktionieren. Nie zuvor wurden so viele Genehmigungen (bis auf eine Ausnahme) ohne Weiteres erteilt. Dann der Gau: Zwei Bands haben kurzfristig absagen müssen.

Aber pfiffig, wie die Jungs und Mädels vom Friedensforum sind, haben sie schnell noch für musikalischen Nachschub gesorgt.

Eine weitere Horrormeldung war das angekündigte Wetter. Dauerregen und Schnee bis in die Niederungen mit fiesen Temperaturen wurden angesagt.

Nachdem selbst die WAZ ein Interview mit „Die Wut“ veröffentlicht hat, sollte das Festival ein Knaller werden.

Ich fand, das war es letztendlich auch. Viele Stände wurden aufgebaut, darunter:

VVN
Die Falken
Das Friedensforum
Die Schokofront

Die Schokofront habe ich bei der Antinazi-Demo in Essen am 8.12.07 kennen gelernt. Mit Interesse habe ich zur Kenntnis genommen, dass sie sich nun auch in Gelsenkirchen gegründet haben und freue mich auf weitere interessante Veranstaltungen mit ihnen!

Zum Glück haben die Veranstalter auch an Glühwein gedacht. Zwar hielt sich der Niederschlag zunächst halbwegs in Grenzen aber es war ar…..g kalt.

Zu meiner Überraschung hat das Wetter viele Besucher nicht abhalten können, trotzdem die Nase nach draußen zu stecken. So besuchten doch etwa 400 Leute dieses Festival. Fröhlich wurde für Biernachschub gesorgt, denn der Alllohoool wärmt ja auch. Happy war ich, dass unser Meikel wieder für sein legendäres Chili sine carne gesorgt hat.

Mit diesen Nahrungskomponenten konnte man doch ein paar Stunden im Park verharren.

Besonders hervorheben möchte ich auch die Band U-Turn, welche für ihren Reggae-Sound ein wenig und kurzfristig die Vorstellung der karibischen Sonne wecken konnte.

Ich gebe zu, dass ich „Die Wut“ doch nicht mehr sehen konnte, da die Knochen dann doch durchgefroren waren und ich ein wärmeres Etablissement aufsuchte.

Mein großer Respekt gilt daher den Veranstaltern, die den ganzen Tag in dieser Kälte durchgehalten haben!!!!

Es war kaum zu glauben, dass am Morgen des Ostermarsches der Himmel blau war und die Sonne schien. Dennoch war es nicht wirklich wärmer geworden. Aber allmählich an die Temperaturen gewöhnt, machte ich mich wieder auf zum Park.

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Dort wurde, wie jedes Jahr, eine Kuchentheke mit frischem heißen Kaffee aufgestellt. Auch die VVN war wieder vor Ort und ich sah, dass zum Glück einige die gestrige Kälte überlebt haben.

Es war schön, wieder einige alte Bekannte zu treffen. Mein besonderer Gruß gilt auch Sebastian Kolkau (Seko), der sich nach seiner monumentalen Juso-Vorsitzzeit mal darüber freut, auch ein paar weiße Stellen in seinem Terminkalender zu haben.

Ebenso erfreut war ich über die Teilnahme des Grünen Vostandsvorsitzenden Wolfgang Küppers, der trotz aller Kritik an die Grünen bezüglich ihrer Friedenspolitik, seine Fahne schwenkte.

Also kann man die Grünen noch nicht ganz verloren glauben.

Gegen 11 Uhr kamen dann die Gäste aus den umliegenden Städten, welche sich per Radl an dem Ostermarsch beteiligten. Auch hier fand ich wieder einige bekannte Gesichter, mit denen ich mich sofort ins Gespräch vertiefte.

Nachdem sich die Fahrradgang mit Kaffee und Kuchen gestärkt und aufgewärmt hat, liefen wir zum Denkmal, um der Kranzniederlegung beizuwohnen.
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Ellen Diederich vom Internationalen Frauenfriedensarchiv Fasia Jansen e.V. hielt eine fesselnde Rede, die hier nachzulesen ist.

In Anbetracht dessen, dass Deutschland die USA in ihrem Irakkrieg unterstützt, das Bundeswehrmandat für Afghanistan erneuert wurde, das Leid in Burma noch immer nicht beendet ist und China Gewalt in Tibet ausübt, ist es wirklich sehr traurig, dass beim Ostermarsch nicht viele neue Gesichter zu sehen waren.

Wann werden die Menschen wach und begreifen, dass wir uns den Frieden tagtäglich erarbeiten müssen?

In Memoriam an Masa, der mich immer freundschaftlich als “linke Zecke” bezeichnete.

Stadtteilbegehung Schalke, 29. März 2008

um 18:05 Uhr

Die Linke. in der Bezirksvertretung GE-Mitte

Einladung zum Stadtteilrundgang in Schalke

Seit April letzten Jahres bin ich Mitglied der Bezirksvertretung Gelsenkirchen-Mitte. Ich nehme dieses Mandat für die Partei Die Linke. wahr. Vor den Sitzungen der Bezirksvertretung mache ich seit Herbst letzten Jahres Rundgänge durch einzelne Stadtteile. Dieses dient mir einerseits zur Vorbereitung auf die Sitzungen und andererseits zur Information über meine Arbeit in der Bezirksvertretung.

Ein wichtiger Punkt der nächsten Sitzung wird das kommende „Stadtumbauprogramm Schalke“ sein. Da kommt einiges auf und zu:

Auf über hundert Seiten ist ein Stadtteilentwicklungsplan mit Handlungskonzept vorgelegt worden, der uns die nächsten zehn Jahre beschäftigen wird. Gebäudemodernisierungen von der Fassadenerneuerung bis zur Umwidmung von Gebäuden sind geplant, an einigen Punkten wird Abriss von Gebäuden angedacht, neuer öffentlicher Raum soll entstehen. Schalke soll attraktiver werden, sein negatives Image abbauen, Bildungsstrukturen und nachbarschaftliche Aktivitäten sollen gefördert werden.

Politik und Bürger sollten sich in diesen Prozess einmischen – denn es ist unsere Stadt! Darum lade ich Sie herzlich zum Stadtteilrundgang in Schalke ein:

Samstag, den 29. März 2008 13.00 Uhr
Treffpunkt vor der Stadtbibliothek (Dauer ca. 2 Stunden)

Ihr Lothar Wickermann